Wie ich zu Amazon gekommen bin

Mein erstes Unternehmen habe ich während des Studiums gegründet. Danach bin ich in die Unternehmensberatung gegangen und habe im IT-Management Konzerne beraten, darunter BMW, Microsoft, Intel und NTT Data. Was mich dort ausgezeichnet hat, war die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge so weit herunterzubrechen, dass am Ende eine konkrete Handlungsempfehlung steht.

Zu Amazon bin ich 2020 über ein befreundetes Paar gekommen, das seit 2012 auf der Plattform verkauft. Als die beiden ihr erstes Kind erwarteten, haben sie mich dazugeholt. Aus der Aushilfe wurde eine Zusammenarbeit: Wir haben ihr Geschäft im US-Markt auf einen siebenstelligen Jahresumsatz skaliert. Die beiden sind bis heute Kunden — inzwischen leben sie mit drei Kindern in Spanien.

Genau das ist der Grund, warum es PrimeBoost gibt. Nicht die Umsatzkurve, sondern das, was sie ermöglicht hat: Zeit. Ich möchte Unternehmerinnen und Unternehmern helfen, ihre Zeit zurückzugewinnen und sich auf das zu konzentrieren, was für sie zählt — das Kerngeschäft, die Familie, oder beides.

Warum wir aus dem Handel kommen und nicht aus dem Marketing

Jede und jeder in unserem Team verkauft selbst auf Amazon oder hat es getan. Das ist keine Anekdote aus der Firmengeschichte, sondern der Grund, warum unsere Empfehlungen anders ausfallen. Wer nie einen Bestand disponiert, ein gesperrtes Konto wieder freibekommen oder eine Erstattung bei Amazon durchgesetzt hat, berät über die Plattform statt aus ihr heraus — und übersieht zum Beispiel, dass eine Kampagnenentscheidung im Dezember in Wahrheit eine Lagerentscheidung im September war.

Deshalb beraten wir die gesamte Wertschöpfungskette und nicht nur die Werbung: von Einkauf und Bestandsplanung über Listing und Kampagnensteuerung bis zu Gebühren, Erstattungen und Auszahlung. Werbung ist an vielen Stellen die sichtbarste Stellschraube und selten die wichtigste.

Warum wir auf den Gewinn schauen und nicht auf den Umsatz

Umsatz lässt sich auf Amazon fast immer kaufen. Man erhöht Budgets, senkt Preise, weitet Kampagnen aus — die Kurve zeigt nach oben, und darunter wird das Geschäft unrentabler. Deshalb ist bei uns die Zielgröße der Gewinn, nicht der Umsatz und auch nicht der ACoS.

Ich messe uns am selben Maßstab: Mein eigenes Amazon-Geschäft erwirtschaftet rund eine Million Euro Gewinn vor Steuern im Jahr. Diese Zahl steht hier, weil sie die einzige ist, die im Handel wirklich zählt — und weil ich keine Empfehlung ausspreche, deren Folgen ich nicht selbst trage.

Worauf ich mich fachlich konzentriere

Mein Schwerpunkt ist die Analyse und Interpretation von Daten — und die Übersetzung in strategische Maßnahmen, die zum jeweiligen Geschäftsmodell passen. Dieselbe Kennzahl bedeutet für einen Hersteller mit fünf Artikeln etwas anderes als für einen Händler mit dreitausend. Ein Ziel-ACoS von 20 Prozent ist in der einen Kategorie hervorragend und in der anderen ruinös. Diese Einordnung ist die eigentliche Arbeit, nicht das Ablesen der Zahl.

Qualifikationen und Belege

  • Amazon Solution Provider. PrimeBoost ist im Amazon-Partnernetzwerk gelistet und hat eine eigene Anwendung im Selling Partner Appstore veröffentlicht.
  • Amazon Advertising Educator Program. Seit 2026 erstelle ich als Content-Creatorin Lerninhalte für Amazon Advertising.
  • Eigenes Amazon-Geschäft. Ich verkaufe seit 2020 selbst auf Amazon, mit rund einer Million Euro Gewinn vor Steuern im Jahr.
  • Unternehmensberatung. Beratung im IT-Management für Konzerne, darunter BMW, Microsoft, Intel und NTT Data — vor der Gründung von PrimeBoost.
  • LinkedIn: carina-rothenbuecher

Über PrimeBoost

PrimeBoost ist eine Unternehmensberatung mit Sitz in München, spezialisiert auf das Amazon-Geschäft von Herstellern und Händlern. Wir arbeiten in zwei Modellen: Wir übernehmen die operative Steuerung, oder wir befähigen ein bestehendes Inhouse-Team dazu. Was davon sinnvoll ist, hängt von Sortiment, Teamgröße und Reifegrad ab.

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